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MiGeL-Sortiment für Apotheken — ohne Lagerrisiko

Inkontinenzprodukte, Verbandmaterial, Applikationshilfen: MiGeL-Artikel gehören zu den gefragtesten Produkten im Gesundheitsmarkt — aber sie sind sperrig, vielfältig und binden Lagerfläche. Wie Apotheken die volle Sortimentsbreite anbieten, ohne selbst ein Grosslager zu führen.

Stand: Juli 2026 · Lesezeit ca. 5 Minuten

Warum MiGeL-Artikel für Apotheken attraktiv sind

Als zugelassene Abgabestellen spielen Apotheken bei der Mittel- und Gegenständeliste (MiGeL) eine Schlüsselrolle: Sie geben die Produkte ab und rechnen sie — bis zum jeweiligen Höchstvergütungsbetrag — mit den Krankenversicherern ab. Was das im Detail bedeutet, erklärt unser Beitrag Was ist die MiGeL?

Für die Offizin sprechen drei Punkte für ein aktives MiGeL-Sortiment. Erstens der wiederkehrende Bedarf: Wer Inkontinenzmaterial oder Verbandstoffe braucht, braucht sie meist über Monate oder Jahre — es entstehen langfristige, planbare Kundenbeziehungen. Zweitens die Beratungsnähe: Die Wahl der richtigen Produktkategorie, Grösse und Saugstärke ist eine fachliche Frage, bei der die Apotheke ihre Stärke ausspielt. Drittens die Rolle als Partnerin von Heimen und Spitex-Organisationen: Diese sind in der Regel keine Abgabestellen und brauchen eine Apotheke, über welche die MiGeL-Abrechnung läuft — ein Feld, in dem Apotheken zu einer festen Grösse in der regionalen Versorgung werden können.

Das Dilemma: Sortimentsbreite gegen Lagerkosten

Die Kehrseite: Ein ernsthaftes MiGeL-Sortiment ist breit. Allein bei Inkontinenzhilfen führen die Hersteller zahlreiche Produktlinien in mehreren Grössen und Saugstärken; dazu kommen Verbandmaterial in unzähligen Abmessungen, Fixierungen, Handschuhe, Applikationshilfen. Wer alles selbst an Lager nimmt, kämpft mit drei Problemen:

Viele Apotheken lösen das Dilemma, indem sie das MiGeL-Geschäft klein halten — und überlassen es damit dem Versandhandel. Nötig ist das nicht.

Die Lösung: Belieferung ab Laua-Lager

Die Laua AG führt als Vollversorger für das Gesundheitswesen ein breites MiGeL-relevantes Sortiment an ihrem Lager in Liestal — von Inkontinenzhilfen über Verbandmaterial bis zu Praxis- und Pflegeverbrauchsmaterial. Für Apotheken heisst das: Sie bieten die volle Breite an, lagern selbst aber nur, was täglich über die Theke geht.

So funktioniert es: Ihre Apotheke bestellt bei Bedarf — für einzelne Kundinnen und Kunden, für die Rezeptur an ein Heim oder zur Ergänzung des Handlagers. Geliefert wird ab unserem Lager, kommissioniert nach Ihrer Bestellung. Sie müssen keine Paletten abnehmen und keine Mindestbestände vorhalten; die Sortimentsbreite liegt bei uns, die Kundenbeziehung bleibt bei Ihnen. Abgabe und Abrechnung gegenüber den Versicherern laufen weiterhin über Ihre Apotheke als Abgabestelle — an Ihrer Rolle ändert sich nichts, nur das Lagerrisiko verschwindet.

Hinter der Logistik steht unsere VuKI Suite, mit der wir Bestellungen, Bestände und Lieferungen digital führen. Bestellungen erreichen uns auf dem Weg, der für Sie am wenigsten Aufwand bedeutet — per E-Mail, telefonisch oder direkt digital.

Bestellen direkt im Website-Chat

Der schnellste Weg für eine erste Bestellung oder Anfrage ist der Chat auf laua.ch — Sie finden ihn unten rechts auf dieser Seite. Dort steht ein Bestellformular bereit, mit dem Sie Artikel direkt im Chat erfassen und übermitteln können. Die Bestellung landet unmittelbar bei unserem Team; werktags erhalten Sie innert kurzer Zeit eine Rückmeldung. Selbstverständlich beantwortet der Chat auch Fragen zu Sortiment, Lieferung und MiGeL-Abrechnung.

Dieser Beitrag informiert allgemein und ersetzt keine Rechtsberatung. Massgeblich ist stets die aktuelle Mittel- und Gegenständeliste des BAG.

Weiterlesen: Was ist die MiGeL? Grundlagen · MiGeL-Abrechnung im Pflegeheim Schritt für Schritt

MiGeL-Sortiment ohne Lagerrisiko anbieten?

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