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Isolations- & Hygienemassnahmen
Welche Schutzmassnahmen bedeuten was — und welche Schutzausrüstung gehört dazu. Zum Nachschlagen und Auffrischen.
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Die Anordnung trifft Ihr Betrieb: Welche Isolationsart im Einzelfall gilt, entscheiden die Spitalhygiene und die behandelnde Ärzteschaft. Diese Seite erklärt die Massnahmen allgemein — Vorrang haben immer die Richtlinien Ihres Betriebs sowie die Empfehlungen von Swissnoso und dem BAG.
Standardmassnahmen (Basishygiene)
Gelten immer und bei allen Personen — unabhängig von bekannten Erregern. Sie sind die Grundlage; alle weiteren Massnahmen kommen dazu, nicht statt dessen.
- Händedesinfektion nach den anerkannten Momenten
- Handschuhe bei Kontakt mit Körperflüssigkeiten
- Schutz vor Spritzern (Schürze, ggf. Maske und Augenschutz)
- Sichere Entsorgung spitzer Gegenstände
Keine besonderen Vorgaben. Flächen und Geräte nach Betriebsvorgabe reinigen und desinfizieren.
Kontaktisolation
Wenn Erreger über direkte Berührung oder über Flächen und Gegenstände weitergegeben werden können.
- Handschuhe beim Betreten bzw. bei Kontakt
- Langärmliger Schutzkittel oder Schürze
- Händedesinfektion vor und nach jedem Kontakt
- Nach Möglichkeit Einzelzimmer
- Material möglichst patientenbezogen verwenden
- Häufig berührte Flächen häufiger desinfizieren
Tröpfchenisolation
Wenn Erreger über grössere Tröpfchen beim Husten, Niesen oder Sprechen übertragen werden. Diese fallen rasch zu Boden — es geht um den Nahbereich.
- Chirurgische Maske beim Betreten des Zimmers
- Augenschutz bei Spritzgefahr
- Handschuhe und Schürze nach Situation
- Einzelzimmer bevorzugt, Türe kann geschlossen bleiben
- Abstand im Nahbereich beachten
- Patient trägt beim Verlassen des Zimmers eine Maske
Aerosol-/Luftisolation
Wenn Erreger als feinste Schwebeteilchen längere Zeit in der Luft bleiben und sich im Raum verteilen können.
- Partikelfiltrierende Atemschutzmaske (FFP2/FFP3 nach Vorgabe)
- Dichtsitz der Maske prüfen
- Weitere Ausrüstung nach Situation
- Einzelzimmer, Türe geschlossen halten
- Wenn vorhanden: Zimmer mit Unterdruck-Lüftung
- Transporte auf das Nötigste beschränken
Schutzisolation (Umkehrisolation)
Hier wird nicht die Umgebung geschützt, sondern die Person selbst — etwa bei stark geschwächter Abwehr.
- Konsequente Händehygiene aller Beteiligten
- Kein Zutritt für Personen mit Infektzeichen
- Schutzausrüstung nach Betriebsvorgabe
- Einzelzimmer, sorgfältige Reinigung
- Vorgaben zu Blumen, Lebensmitteln und Besuch beachten
Beim An- und Ausziehen der Schutzausrüstung passieren die meisten Fehler. Halten Sie sich an die Reihenfolge Ihres Betriebs und desinfizieren Sie die Hände nach dem Ausziehen.
Schutzausrüstung & Hygieneartikel
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